bis ca. 1955

Raclette am offenen Feuer oder Kohlebehälter, keine besonderen technischen Vorrichtungen. Die Käsehälfte wurde flach auf ein Holzbrett oder eine Steinplatte gelegt, mit der Schnittfläche gegen das Feuer gerichtet.  

1955-1965

Elektrische Geräte mit Quarzröhren (für halbe Käse). Hitzequelle über der Schnittfläche (Oberhitze). Erste Ansätze von Bedienungskomfort (Käsehalterungen, Höhenregulierung).

ab 1965

Elektrogeräte mit Widerstandsheizung aus Inox (heutige „Heizstäbe“) für halbe Käselaibe. Fortschreitender Bedienungskomfort (keine Berührung des Käses erforderlich). Zunehmende Gerätevielfalt (Viertelkäse bis mehrere halbe Käse). Kontinuierliche Weiterentwicklung bis heute.

ab 1970

Elektrogeräte mit Pfännchen für die individuelle Zubereitung von portioniertem Raclettekäse. Kombination mit Grillplatte aus Blech, Guss oder Stein. Beginnender Durchbruch als Massenprodukt. Beginn der Internationalisierung (vornehmlich Benelux, Frankreich, Deutschland).

ab 1980

Einführung von Gas-Geräten (für halbe Käselaibe).

ab 1990

Entwicklung und Einführung von Geräten mit Alkohol– oder Pastenbrenner (Unterhitze) für die individuelle Zubereitung von Raclette.

ab 1999

"Pfännchen-Raclette" am offenen Feuer.

ab 2004

"Cherzli-Raclette". Romantisches Pfännchen–Raclette mit Rechaudkerzen. Praktisch, strom– und platzsparend.

ab 2010

Pfännchengeräte mit Ober– und Unterhitze (Stöckli). Auch geeignet für die Zubereitung von kleinen Pizzas.

ab 2014

Kombination von klassichem Raclette (Käselaib) und Grill.